Was macht ein:e Buchhalter:in?

In Salzburg, einer malerischen Stadt im Herzen Österreichs, spielen Buchhalter:innen eine entscheidende Rolle in der Wirtschaftslandschaft. Sie übernehmen nicht nur die akribische Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben von Unternehmen, sondern tragen maßgeblich dazu bei, die finanzielle Stabilität und Compliance in dieser pulsierenden Region zu gewährleisten. In diesem Blogbeitrag werden wir die Bedeutung der Buchhalter:innen in Salzburg näher beleuchten, ihre vielfältigen Aufgaben erkunden und die einzigartige Rolle hervorheben, die sie in dieser bezaubernden Stadt spielen. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Buchhaltung in Salzburg und entdecken Sie, wie sie das wirtschaftliche Fundament dieser Region stärken.

Was macht ein:e Buchhalter:in?

Berufsbild Buchhalter:in

Sie haben eine ganz entscheidende Funktion im Unternehmen durch die Sammlung von kaufmännisch-wirtschaftlichen Daten, welche sie in weiterer Folge an Dritte übermitteln. Dabei geht es um gesetzlich notwendige Daten, wie die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanz, aus der sich dann auch die an den Staat zu zahlenden Steuern ergeben. Zum anderen ermitteln sie Daten, die für das Unternehmens selbst sowie für Banken oder Investoren sehr wichtig sind, da sie alle basierend auf diesen ihre Entscheidungen treffen können.

Operativ beginnt ihre Tätigkeit mit der Sammlung von Zahlungsbelegen, also Rechnungen und Kontoauszügen, sowie Lieferscheinen. Die darauf enthaltenen Daten kontrollieren sie und erfassen sie in elektronischen Systemen. Sie sind in allen Branchen und Betriebsgrößen der Privatwirtschaft ebenso tätig wie für Vereine, Parteien oder Interessenvertretungen und auch im öffentlichen Sektor.

Nicht immer, aber oft ist mit der Tätigkeit als Buchhalter:in auch eine fachliche Spezialisierung verbunden. Die wichtigsten Teilbereiche bei dieser Tätigkeit sind Fakturierung, Bilanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Controlling und Personalverrechnung.

Wichtige Anforderungen, um in diesem Beruf gut zu sein sind: Verständnis für und Interesse an Zahlen, Kombinationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Belastbarkeit, Sinn für genaues Arbeiten und auch ein gewisses Maß an Selbständigkeit. Soziale Kompetenzen sind auch wichtig, denn entgegen dem Klischee arbeiten Buchhalter:innen nicht immer alleine, sondern haben bei ihrer Arbeit regelmäßig mit anderen Menschen zu tun. Weiters müssen sie nicht zuletzt durch die laufende Transformation zur digitalen Wirtschaft-4.0 auch über gute Anwenderkenntnisse und idealerweise sogar darüber hinaus gehende IT-Kompetenzen verfügen.


Die Aufgaben von Buchhalter:innen

  • Sammeln und Ordnen von Belegen
  • Kontrolle und elektronische Erfassung der Belegdaten
  • Erstellung von Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Bilanz, und Inventuren aus diesen Daten
  • Erstellung wichtiger Unternehmens-interner Kennzahlen
  • Rechnungslegung für Kunden
  • Kommunikation mit internen und externen Ansprechpartnern
  • Bei der gesamten Tätigkeit stets rechtliche Vorschriften, insbesondere des Steuerrecht, beachten

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Buchhalter:in kann man auf viele verschiedene Wege werden, von der Lehre bis hin zum BWL-Studium und auch einigem dazwischen. Die ordentliche Lehre zur Finanz- und Rechnungswesenassistenz dauert 3 Jahre. Zudem gibt es auch noch die Möglichkeit, eine außerordentliche Lehrabschlussprüfung abzulegen.

Die 2. Möglichkeit ist die Absolvierung einer höheren Schule mit kaufmännischem Schwerpunkt, allen voran natürlich Handelsakademien.

Dann gibt es auf nicht-akademischem Niveau noch Kollegs im Umfang von 4 Semestern und Vorbereitungskurse für die Buchalter:innenprüfung am BFI.

Zudem gibt es dann noch akademische Ausbildungen. Das sind wirtschaftliche Studien oder Lehrgänge an Universitäten oder Fachhochschulen. Um die Befähigung zur Arbeit in der Buchhaltung zu erlangen, muss man bei diesen Ausbildungen 4-6 Semester erfolgreich absolvieren.

Die Arbeitsmarktsituation für Buchhalter:innen ist schon seit Jahrzehnten ziemlich konstant, wobei hier sowohl Angebot als auch Nachfrage hoch sind. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen vor allem in mittleren und großen Organisationen. Nach dem Einstieg als Sachbearbeiter:in kann man in die Team- und Abteilungsleitung bis hin zur Fachbereichsleitung und eventuell sogar darüber hinaus aufsteigen. Und bei diesen ist jedenfalls in der 1. Phase der Berufslaufbahn auch eine Spezialisierung auf einen Teilbereich wichtig.

In Kleinbetrieben ist man meist Generalist:in und die internen Aufstiegsmöglichkeiten sind dort gering. Man kann sich definitiv auch selbständig machen, bevorzugt einfach als selbständige Buchhalter:innen oder Personalverrechner:innen, mit entsprechender Zusatzqualifikation ist aber auch eine eigene Steuerberatungskanzlei möglich.

 

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