Motivationsgespräche im Job

Motivierte Angestellte bringen bessere Leistungen in der Arbeit. Aus verschiedenen Gründen kann aber die Motivation auch einmal abnehmen: Neben privaten Aspekten, die niemand auf der Arbeit zu verantworten hat, kann es auch vorkommen, dass der Abfall an Motivation sich eher aus dem Arbeitsumfeld erklären lässt. In diesem Fall lässt sich durch ein Motivationsgespräch viel retten und die Leistungsfähigkeit, aber auch die Leistungsbereitschaft kann wieder steigen.

Die Motivationsgespräche im Job

Was sollen Motivationsgespräche bewirken und wann sollte ein derartiges Mitarbeitergespräch geführt werden:

Mögliche Anzeichen für einen Motivationsverlust ist sinkende Produktivität, aber auch eine steigende Pausenzeit. Der Angestellte kommt oft gerade so pünktlich oder sogar zu spät. Seinen Feierabend legt der Mitarbeiter so, dass er seine Arbeitszeit gerade so erfüllt. Er wirkt oft müde oder genervt. Eigeninitiative ist hier nur noch sehr wenig oder gar nicht mehr zu finden.


DAS MITARBEITERGESPRÄCH

Auf jeden Fall sollte der Mitarbeiter vor einem solchen Gespräch wissen, dass es einem nicht darum geht, ihn noch weiter zu demotivieren oder sogar unter Druck zu setzen. Der gesamte Arbeitsplatz sollte nicht in Frage gestellt werden. Das sollte der Mitarbeiter auch wissen.

Möglich wäre es beispielsweise, dass die Motivation sinkt, weil der Mitarbeiter das Gefühl hat, mit seiner Arbeit nicht wirklich etwas zu bewegen oder zum Gesamtwerk beizutragen. Hier sollte man fragen, wie man seine Arbeit verändern kann, damit sich dieses Gefühl wieder einstellt. Wichtig ist natürlich, dass sich nach einem solchen Gespräch auch tatsächlich etwas für den Mitarbeiter verändert. Vielleicht möchte er an einem besonderen Projekt teilnehmen und dort auch einmal etwas zu sagen haben. Vielleicht hat er sehr gute Ideen, für die er sich bisher allerdings kein Gehör verschaffen konnte.


Warum verlieren wir überhaupt die Motivation im Job?

Eine weitere Möglichkeit, warum die Motivation gesunken sein könnte, wäre, dass der Mitarbeiter das Gefühl hat, mit allen Aufgaben alleine da zu stehen. In diesem Fall sollte man fragen, welche Aufgaben er gerne abgeben würde oder wie er sich eine Erleichterung vorstellen kann. Vielleicht lassen sich Aufgaben geschickter aufteilen, so dass jeder seine Stärken ausleben kann und niemand gerade diejenigen Aufgaben zugeteilt bekommt, die ihm am schwersten fallen.

Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf den Urlaubsplan des Mitarbeiters werfen. Viele Mitarbeiter verlieren eine Menge Motivation, weil sie schon lange keinen richtigen Urlaub mehr genommen haben. Wichtig ist hier, dass man dem Mitarbeiter verdeutlicht, dass sein Job keineswegs auf der Kippe steht. Er soll sich lediglich eine gewisse Zeit frei nehmen, um wieder auf neue Ideen und zu neuer Motivation zu kommen.

 

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