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Mobbing am Arbeitsplatz: Gründe und Gegenmaßnahmen

Mobbing am Arbeitsplatz: Gründe und Gegenmaßnahmen

Das Wort Mobbing kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "bedrängen, angreifen, pöbeln". Mobbing am Arbeitsplatz ist kein englisches Phänomen, sondern trauriger Alltag in vielen Büros und anderen Arbeitsstellen in Österreich. Die internationale Marktforschungsgruppe IMAS hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass über 40 % der Arbeitnehmer in Österreich Erfahrungen mit Mobbing gemacht haben oder noch machen. Wien liegt mit 63 % an der Spitze. Doch wo liegen die Gründe für Mobbing?

In seltenen Fällen hat das Mobbing mit persönlichen Animositäten zu tun, die Gründe sind eher im beruflichen Umfeld zu finden. Der Druck auf die Arbeitnehmer wächst, die Aufgaben werden immer mehr, und immer weniger Zeit steht zur Erledigung zur Verfügung. Dadurch leidet auch die Qualität der Leistung. Statt motivierender Worte kommen Kritik und Aufforderungen, sich mehr Mühe zu geben, obwohl man vielleicht bereits am Limit ist.

Oft überschneiden sich Aufgabengebiete. Besteht keine klare Struktur und Aufteilung der Aufgaben, so agiert jeder nach Gutdünken. Manche Arbeiten werden von zwei oder mehr Mitarbeitern erledigt, während andere wichtige Aufgaben unerledigt bleiben. Auch hier wird die Kritik nicht ausbleiben, und nicht immer trifft diese auf den richtigen Ansprechpartner. Unbefriedigende Arbeitsbedingungen sind neben dem unpersönlichen Ambiente des Arbeitsplatzes - über 50 % wünschen sich einen schöneren Platz mit der Möglichkeit der Individualisierung - Gründe für Mobbing. Auch privater Frust kann sein Ventil in Mobbing am Arbeitsplatz finden.

Was kann man tun, wenn gemobbt wird?

Das Prinzip der Drei Affen - nicht sehen, nicht hören, nicht sagen - ist fehl am Platz, wenn man Mobbing feststellt. Auch mit dem Strom zu schwimmen und einfach mit zu mobben, ist das falsche Verhalten. Man sollte das Einzelgespräch suchen mit dem Mobber beziehungsweise der mobbenden Gruppe und auch mit dem Gemobbten. So tritt man als neutraler Mediator auf, weckt Verständnis für die Beteiligten und kann sie an einen Tisch bringen. Kommt man damit nicht weiter, wendet man sich an nicht am Mobbing beteiligte Vorgesetzte oder ein Mitglied des Betriebsrates.

Auch als Betroffener sollte man das Gespräch suchen, und zwar so früh wie möglich. Schiebt man ein Gespräch immer weiter hinaus, ist die Verschärfung der Situation unausweichlich. Fehlt der Mut, um den Mobber anzusprechen, so sucht man sich eine neutrale Person, die vermitteln kann. Der Österreichische Gewerkschaftsbund hat eine Beratungsstelle für Betroffene und hilfsbereite Kollegen eingerichtet, an die sich auch Nichtmitglieder wenden können.

Mobbing ist kein Spaß. Mobbing kann zu schweren gesundheitlichen Störungen führen. Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, Panikattacken bis hin zu Selbstmordgedanken können die Folge von Mobbing sein. Die IMAS fand heraus, dass etwa jeder sechste Selbstmord in Österreich auf Mobbing zurückgeführt werden kann. Diese Zahl ist viel zu hoch, und durch rechtzeitiges Handeln kann man viel Schlimmes verhindern.

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