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Körperschmuck am Arbeitsplatz

Körperschmuck am Arbeitsplatz

Tätowierungen und Piercings ziehen sich durch alle Bevölkerungsschichten: Jeder zehnte Mensch in Österreich trägt ein Tattoo, und die Tendenz ist steigend. In der Gruppe der Angestellten sind ca. 52 Prozent tätowiert, gepierct oder beides. Bei Managern beträgt die Quote etwa 44 Prozent. Etwa jeder dritte Angestellte gibt an, dass ihm durch Körperschmuck berufliche Nachteile entstanden sind.

Solange man den Körperschmuck mit Kleidung abdecken kann, hat man meist wenig Probleme bei Bewerbungen und bei der Arbeit. Bewerbungsfotos und damit Menschen mit Piercings im Gesicht werden skeptisch betrachtet, wenn nicht gar unabhängig von ihrer Qualifikation abgelehnt. Dies ist häufig der Fall, wenn der Beruf mit dem direkten Umgang mit Kunden einhergeht: In Banken, Versicherungen, Behörden, Hotels, Gastronomie, Justiz und Einrichtungen für Kinder ist sichtbarer Körperschmuck eher unerwünscht. Auch für Berufe, die große körperliche Bewegung erfordern, sind zumindest Piercings nicht immer angebracht. Die Gefahr des Hängenbleibens und Ausreißens der Piercings kann gegeben sein. Handwerksbetriebe, Berufe im Bereich Sport, bei der Polizei (Verletzungsrisiko) und auch Pflegeberufe (Hygienevorschriften) sind hier zu nennen.

Tätowierungen und Piercings sind Ausdruck der Persönlichkeit. Wer bereits bei der Bewerbung Körperschmuck trägt, sollte das im Gespräch erwähnen, damit es im Sommer, wenn der Schmuck nicht durch Kleidung verborgen wird, nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt.

Oft wird in Arbeitsverträgen festgelegt, was erlaubt ist. Hier muss man gut abwägen, ob die Arbeit oder der Körperschmuck wichtiger ist. Zuwiderhandlungen können zu Abmahnungen und Kündigungen führen. Ein Kompromiss kann so aussehen, dass man Piercings während der Arbeitszeit nicht trägt und auch im Sommer die Tätowierungen abdeckt.

Entscheidet man sich während der Ausbildung beziehungweise im aktiven Berufsleben nach der Ausbildung für ein Tattoo oder Piercing und ist im Arbeitsvertrag in dieser Hinsicht nichts vereinbart worden, so hat der Arbeitgeber nicht automatisch das Recht auf Abmahnung und Kündigung. Zur Wahrung der Harmonie jedoch sollte man entweder vorher mit dem Arbeitgeber sprechen oder eine Körperstelle wählen, an der der Körperschmuck nicht sofort ins Auge fällt.

Körperschmuck wurde in vielen Kulturen als Ehrung, Hervorhebung des Status, Stammeszugehörigkeit oder zur Dokumentation der eigenen Herkunft (z. B. auf Samoa) verstanden.

In Japan jedoch sind Tätowierungen traditionell verknüpft mit Kriminalität, weshalb Menschen mit diesem Körperschmuck beispielsweise zu öffentlichen Bädern keinen Zutritt haben. Ganz so streng ist man in Europa nicht, aber auch bei uns galt Körperschmuck noch vor wenigen Jahrzehnten als Markenzeichen von gesellschaftlich weniger akzeptierten Menschen wie Häftlingen, rebellischen Jugendlichen oder Rockern. Und noch hat sich dieses Image nicht komplett gewandelt.

 

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