Diese Webseite verwendet Cookies und Google Fonts. Diese helfen uns, die Webseite und Ihr Online-Erlebnis zu verbessern.
Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie deren Verwendung zu.
Akzeptieren
Mehr erfahren

Jobfinder einrichten

 

Kostenlos & anonym

E-Mail-Adresse eintragen und Sie erhalten alle für Sie aktuellen Jobangebote direkt in Ihre Mailbox!

Schnell & einfach

Sie müssen nicht mehr lange nach passenden Jobangeboten suchen, sondern erhalten diese automatisch zugestellt.

Absolut anonym & jederzeit kündbar

Ihre Kontaktdaten werden absolut vertraulich behandelt. Ihre Jobfinder sind jederzeit kündbar.


 

Es gilt Österreich als Produktionsstandort zu sichern

Es gilt Österreich als Produktionsstandort zu sichern

Technikermangel, Klimaschutzziele, Pensionsantrittsalter, Europa-Offenheit – das alles seien Baustellen, an denen Österreichs Politik arbeiten müsse, um das Land als Produktionsstandort zu sichern. Insgesamt zehn Forderungen stellte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl vor Beginn der Alpbacher Reformgespräche bei einer Pressekonferenz mit dem voestalpine-Generaldirektor Wolfgang Eder und Peter Koren, Vizegeneralsekretär der Industriellenvereinigung.

Technikermangel, Klimaschutzziele, Pensionsantrittsalter, Europa-Offenheit – das alles seien Baustellen, an denen Österreichs Politik arbeiten müsse, um das Land als Produktionsstandort zu sichern. Insgesamt zehn Forderungen stellte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl vor Beginn der Alpbacher Reformgespräche bei einer Pressekonferenz mit dem voestalpine-Generaldirektor Wolfgang Eder und Peter Koren, Vizegeneralsekretär der Industriellenvereinigung.

„Wir müssen jetzt beginnen zu agieren und keinen Langzeitzielen nachzulaufen. Es braucht eine Aktiv- und eine Passiv-Strategie zur Standortsicherung“, sagte Leitl. Zur Aktiv-Strategie gehöre, Vorreiter bei Innovationen zu sein und in Forschung und Bildung zu investieren. Die Passiv-Strategie laute, so Leitl, „Blödheiten zu vermeiden“. „Eine erneute Steuerdiskussion oder illusorische Umweltziele sind solche Blödheiten“, sagte er. Die zehn Handlungsfelder seien die Bereiche Arbeitskräfte, Bildung, Forschung, Energie, Infrastruktur, Kapitalmarkt, Verwaltungsreform, Österreich als Standort für Unternehmenssitze, Internationalisierung der Wirtschaft und EU-Politik.

voestalpine-Chef Eder sind vor allem die qualifizierten Fachkräfte ein Anliegen. „Die Lehrlingsanmeldungen sinken seit vier, fünf Jahren kontinuierlich. Wir spüren den Technikermangel auf allen Ebenen“, sagte er. Als Anreize für Junge, einen technischen Beruf zu ergreifen, kann sich Eder die Einführung von Stipendien für Mangelfächer oder eine Verkürzung der Studienzeiten bei Technik-Studien vorstellen.

Zudem brauche man ältere Arbeitnehmer gerade „wie einen Bissen Brot“. Aus Sicht der Industrie sei es realistisch, das faktische Pensionsantrittsalter von aktuell 58,5 Jahren bis 2020 um zwei Jahre und bis 2030 um ein weiteres Jahr zu heben, so Eder. „In Deutschland ist das Antrittsalter schon jetzt vier Jahre höher als bei uns. Das sollte uns zeigen, dass es möglich und notwendig ist“, stimmte Leitl zu. Diese vier Jahre würden zudem Einsparungen von fünf Milliarden Euro bedeuten.

„CO2-Fixierung kritisch“

Auch bei Klimaschutz und Energie sehen Österreichs Wirtschaftsvertreter Handlungsbedarf. „Diese ständige CO2-Fixierung ist kritisch“, sagt Eder. Man müsse zwar bei den Umweltzielen weiterarbeiten, aber in dieser Hinsicht umdenken. „Vor allem braucht es einen integrierten europäischen Energieraum und keine Insellösung für Österreich“, sagte auch Peter Koren. Dafür müssten eine Marktliberalisierung hergestellt, entsprechende Netze und Infrastruktur geschaffen und die Energie-Effizienz weiter erhöht werden.

Insgesamt sprachen sich alle drei für eine positivere Europa-Mentalität aus. Aber: „Europa braucht eine besser koordinierte Wirtschafts- und Währungspolitik“, sagte Leitl.

[Quelle: Oberösterreichische Nachrichten, 23.08.2011]



Derzeit 373 Stellenangebote - alles in einem Jobportal: salzburgerjobs.at

salzburgerjobs.at unterstützt Sie bei der Suche nach Ihrem neuen Job in Salzburg. 373 Stelleninserate und Jobangebote auf der Jobplattform in den Bereichen Verkauf, Technik, Gesundheit, IT, Produktion, Management und vielen mehr. Arbeit suchen und Arbeit finden nach Ihren Vorstellungen und Qualifikationen. Mittels Jobfinder erhalten Sie aktuelle Stellenangebote bequem und kostenlos per E-Mail zugeschickt. Die regionale Jobplattform für Salzburg bietet nützliche Artikel rund um den Salzburger Arbeitsmarkt. Salzburgerjobs.at unterstützt Bewerber bei der Erstellung von Lebenslauf und Bewerbung. Jobsuchende finden Arbeit in Voll- und Teilzeitanstellung, sowie Studenten- und Nebenjobs.