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Zur Erreichbarkeit verpflichtet?

Zur Erreichbarkeit verpflichtet?

So praktisch Smartphones und Internet auch sind: wenn man endlich Feierabend macht und schon wieder mal vom Chef angerufen wird, weil gerade dieses eine Projekt heute noch bearbeitet werden muss, verflucht sicher so manch einer die moderne Technik.

Die ständige Erreichbarkeit und permanente Konfrontation mit beruflichen Belangen führt zu Überlastung, im Extremfall sogar zum Burnout. Jedoch kann niemand zur ständigen Bereitschaft gezwungen werden, hier gilt das Arbeitszeitgesetz. Es muss klar geregelt sein, inwieweit man verpflichtet ist, sich außerhalb der Arbeitszeit mit vom Arbeitgeber zur Verfügung gestelltem Handy oder Laptop zu beschäftigen. Im Kollektivvertrag, der Betriebsvereinbarung oder dem jeweiligen Arbeitsvertrag muss dies klar formuliert sein. Ein solcher Passus kann folgendermaßen formuliert werden: „Herr Huber verpflichtet sich, auch nach der Arbeitszeit regelmäßig seine Mails abzurufen.“

Zentral ist, dass das dann nicht als Freizeit zu werten ist, sondern als Arbeitszeit, die auch angemessen entlohnt gehört. Hier empfehlen sich möglichst präzise Regelungen, um keinen Interpretationsspielraum zu ermöglichen – wie eine klar formulierte Rufbereitschaft, beispielsweise zwischen 18 und 20 Uhr, an der man erreichbar zu sein hat. Wird dann von diesen zwei Stunden eine halbe Stunde gearbeitet, muss dies entlohnt werden, entweder mit einem regulären Stundensatz oder einer Pauschale. Dabei ist es irrelevant, ob die Kommunikation über Handy oder per Mail abläuft.

Eine Kollision mit dem Arbeitszeitgesetz ist dagegen nicht erlaubt und gesetzlich verankerte Ruhepausen müssen eingehalten werden. Die höchstzulässige Arbeitszeit in Österreich beträgt zehn Stunden pro Tag und insgesamt 50 Stunden pro Woche. Für Firmen heißt das, dass Mitarbeiter nicht ständig in Abrufbereitschaft gehalten werden können. Zwischen Arbeitsende und Dienstbeginn müssen mindestens elf Stunden liegen.

Niemand ist verpflichtet, zum Sklaven seines Smartphones oder des Unternehmens zu werden. Wer dagegen freiwillig um 22 Uhr seine Firmenmails abruft, ohne dass der Arbeitgeber dies anordnet, ist selber schuld – und bekommt auch kein Geld dafür.

Weniger ist also manchmal mehr: wer in seiner Freizeit den Kopf freibekommt und sich auch eine gewisse Distanz zum Job erhält, ist am nächsten Arbeitstag deutlich leistungsfähiger und belastbarer.

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