Job-Hunting: 7 Tipps wie du den passenden Job findest

Job-Hunting sagt schon einiges über die Tätigkeit aus: es ist die Jagd auf den besten Job und die Jobplattformen, auf denen die Anzeigen veröffentlicht werden, sind das Jagdgebiet. Der englische Ausdruck erscheint viel passender als der deutsche Begriff: Jobsuche. Oftmals ist es ein Kampf, den passenden Job zu finden, auch wenn man eine tolle Ausbildung genossen, sowie Praktika gemacht hat und die nötigen Fähigkeiten und Kompetenzen besitzt, welche gefordert werden. Mit den nachfolgenden sieben Tipps wollen wir dir helfen, dich im Jobdschungel zurechtzufinden, um die perfekte Stelle in Salzburg zu ergattern.

Job-Hunting: 7 Tipps wie du den passenden Job findest

1) Überlege, welchen Job du grundsätzlich anstrebst

Ganz am Anfang deiner Suche musst du dir im Klaren sein, welchen Job du möchtest. Mach am besten eine Liste, in der du zusammenfasst, was für dich in deinem zukünftigen Job wichtig ist. Es ist kein Problem, wenn du noch nicht weißt, in welche Richtung es gehen soll. Mache in diesem Fall am besten einen Berufseignungstest, der dir verschiedene Berufe aufzeigt, die zu deinen Fähigkeiten passen. Derartige Interessensanalysen bietet das Testcenter Austria an. Vielleicht ist nicht gleich der erste vorgeschlagene Beruf jener, der dich anspricht, aber auf diese Art kannst du dir Ideen holen.

Wichtig ist, dass du deine Kompetenzen kennst und richtig einschätzt.

Du weißt bereits, in welchem Bereich du arbeiten möchtest? Umso besser, dann kannst du gleich beginnen aufzuschreiben, welchen Job du anstrebst und welche Tätigkeiten in diesen Bereich fallen.


2) Verschaffe dir einen Überblick

Es gibt tausende Stellenanzeigen! Um keinen Job zu verpassen, versteife dich nicht auf einen Suchbegriff, sondern variiere. Suche beispielsweise nicht nur nach der Position Marketing Manager*in, sondern probiere es auch mit Social Media Manager*in oder Online Marketing Manager*in. Je mehr Variationen du verwendest, desto vielfältiger sind die Jobanzeigen. Auf unserer Plattform salzburgerjobs.at kannst du beispielsweise zwischen verschiedenen Bereichen oder Positionen wählen. Gib nur den Bereich an, in dem du wirklich arbeiten möchtest. Denn dann können auch Jobs aufgelistet sein, welche dir vielleicht bis dahin noch gar nicht in den Sinn gekommen sind, aber dennoch gut zu dir passen. Lass also auf diese Art die Plattform für dich suchen.

Um sicher zu gehen, keinen Job zu versäumen, registriere dich für einen praktischen Jobfinder, der dir für ausgewählte Bereiche und Begriffe passende Stellenangebote per E-Mail übermittelt. Dabei kannst du dich beliebig für eine tägliche oder wöchentliche Benachrichtigung entscheiden.


3) Schau auch über den Tellerrand hinaus (in diesem Sinne über eine digitale Jobbörse)

Eine regionale Jobplattform hat den Vorteil, dass viele ortsansässige Unternehmen ihre Stellenagebote onlinestellen. Durch die Digitalisierung vergisst man aber oft auf die „old-school“ Möglichkeiten. Auch in Zeitungen findest du zum Beispiel diverse Stellenangebote. Hör dich ebenso bei Freund*innen oder in der Familie um, oft wissen diese von einer offenen Stelle, welche noch nicht ausgeschrieben wurde, oder gar nicht ausgeschrieben wird. Unterschätze nicht den Einfluss von Beziehungen. Das heißt natürlich nicht, dass du dich ausschließlich darauf verlassen solltest, allerdings schadet es auch nicht, nachzufragen, da viele interessante Jobs auch intern vergeben werden. Oft reicht es schon, wenn beispielsweise dein*e Freund*in ein gutes Wort für dich einlegt, sodass du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst.


4) Entwickle Routine und einen Bewerbungsplan

Eine Jobsuche kann sich über Wochen oder auch über Monate ziehen, daher ist Selbstorganisation ein Zauberwort. Wenn du nicht gerade in der glücklichen Position bist, einen sicheren und unkündbaren Job zu haben und dich nur orientieren möchtest, sondern auf einen neuen Job angewiesen bist, dann kann die Suche schnell zu einer Belastungsprobe werden. Dabei hilft dir eine Routine. Erstelle einen Plan, an welchen Tagen du aktiv nach Jobs suchst und halte diese Tage auch ein. Stecke dir zusätzlich Ziele, beispielsweise dass du zwei Bewerbungen in der Woche schreibst. So hast du kleine Erfolgserlebnisse, wenn du die gesteckten Ziele abhaken kannst.


5) Selbstmotivation ist wichtig!

Du hast eine neue E-Mail in deinem Postfach, aber es ist wieder eine Absage? Eine Jobsuche kann sehr deprimierend sein, daher ist Selbstmotivation umso wichtiger. Belohne dich mit Kleinigkeiten, wenn du selbst gesteckte Ziele erreicht hast, denn das steigert die Motivation. Solltest du nur Absagen erhalten, dann schau dir deinen Lebenslauf, dein Motivationsschreiben und dein Bewerbungsfoto noch einmal an, oder lass sie von deinen Freunden oder deiner Familie ansehen. Nicht umsonst heißt es, vier Augen sehen mehr als zwei. Fehler und unschöne Formulierungen fallen dir nicht mehr auf, wenn du deine Bewerbung zum x-ten Mal durchliest.


6) Hör auf dein Bauchgefühl – welches Unternehmen ist dein Wunscharbeitgeber?

Im Laufe der Jobsuche wirst du viele Stellenausschreibungen lesen, manche werden dich sofort ansprechen, andere nicht. Hör auf dein Bauchgefühl, denn oft hat es Recht. Hast du von Anfang an ein schlechtes Gefühl bei einer Stellenanzeige, dann lass die Bewerbung bleiben. Solltest du dir unsicher sein, schau dir das Unternehmen genauer an. Die meisten haben einen eigenen Webauftritt und dort kannst du nachlesen, welche Philosophie und Werte es vertritt und welche Ziele verfolgt werden. So kannst du einschätzen, ob du dich mit dem Arbeitgeber auch identifizieren kannst.


7) Schätze deine beruflichen Qualifikationen und Fähigkeiten richtig ein

In der Bewerbungsphase kann man an den Punkt kommen, sich für Jobs zu bewerben, dessen Anforderungen man klar übersteigt. Erhält man für diese Jobs dann auch Absagen, beginnt man endgültig an sich zu zweifeln. Dabei liegt es meistens nur daran, dass die Arbeitgeber wissen, dass du für diese Stelle überqualifiziert bist. Es ist Zeitverschwendung, sich für diese Jobs zu bewerben und ein Job, indem du unterfordert bist, wird dich auf Dauer auch nicht glücklich machen.

Die richtige Selbsteinschätzung ist das A und O. Die meisten Stellenangebote sind so aufgebaut, dass die wichtigsten Anforderungen an die künftigen Mitarbeiter*innen zuerst stehen. Wenn du die ersten drei Anforderungen nicht erfüllst, sind deine Chancen gegen Null, den Job zu bekommen. Jedoch ist es auch so, dass die gleiche ausgeschriebene Position bei anderen Arbeitgebern auch andere Fähigkeiten und Kompetenzen erfordern kann.

TOP Tipp

Registriere dir gleich einen Jobfinder auf salzburgerjobs.at und bekomme automatisch passende Jobangebote in Salzburg per E-Mail zugestellt. Damit wird dir ein schnelles Handeln im Bewerbungsprozess ermöglicht.

UNSER FAZIT FÜR DICH

Sei dir im Klaren, welchen Job du haben möchtest. Stelle dir Fragen wie

  • „Was suche ich genau?“
  • „Was fasziniert mich an dem Job besonders?“
  • „Welche speziellen Fähigkeiten habe ich und welche benötige ich noch?“

Verschaffe dir einen Überblick über die Job-Plattformen und variiere bei den Suchbegriffen, denn das erhöht die Trefferquote. Suche nicht nur im Internet nach Jobs, sondern schaue dir auch klassische Zeitungsanzeigen an und höre dich bei Freunden, Bekannten und Familienangehörige um. Erstelle eine Routine, wann und wie du dich auf die Suche nach einem Job begibst. Motiviere dich selbst, indem du dir Ziele steckst und lasse deine Bewerbungsunterlagen auch von anderen Personen durchlesen. Vertraue deinem Bauchgefühl! Wenn du bei einem Stellenangebot unsicher bist, hole Informationen über das Unternehmen ein und schaue dann, ob du zu dem Arbeitgeber passt. Schätze deine Fähigkeiten, Stärken und Schwächen richtig ein und bewerbe dich für Stellen, die deinen Kompetenzen entsprechen.

Lass dich nicht entmutigen! Nur weil es bei den ersten Bewerbungen nicht gleich klappt, hast du noch immer die Möglichkeit, einen passenden Job zu finden!

Das Team von salzburgerjobs.at wünscht dir viel Erfolg bei der Salzburger Jobsuche.

Blogbeitrag von Victoria Romanin

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