Gemeinsam am Rand des Regenbogens

„Zum EUROSPAR Oberndorf kam ich eher durch Zufall. Eine heutige Kollegin fragte mich, ob ich nicht bei ihnen anfangen möchte“, beginnt Rosemarie Klammer zu erzählen. Das war 2008. Die gelernte Einzelhandelskauffrau ist damals gerade nach Oberndorf gezogen. Ihre Karenzzeit neigt sich dem Ende zu und Rosemarie Klammer hat durchaus Lust wieder arbeiten zu gehen. Doch das ist nicht so einfach, da ihr kleiner Sohn Maximilian herzkrank ist.

Eurospar Oberndorf - Team als Rettungsanker

Foto Feinkost: (© SPAR)

Gemeinsam am Rand des Regenbogens

„Die Marktleiterin des EUROSPAR Oberndorf hatte für meine besondere Situation von Anfang an Verständnis“, so die Mitarbeiterin. Dreimal muss ihr kleiner Zwerg, wie Rosemarie Klammer ihren Sohn Maximilian liebevoll nennt, am offenen Herzen operiert werden. „In der Zeit haben mich alle unterstützt. Es war nie ein Problem, wenn ich frei brauchte, um zu einer der zahlreichen Untersuchungen zu fahren.“ Maximilian geht es nach der dritten Operation sehr gut. So gut, dass Rosemarie Klammer sogar ihre Arbeitszeit auf 30 Stunden wöchentlich erhöht. „Als mein Sohn einschulte, habe ich aber wieder etwas reduziert, weil ich dachte, er brauche mich mehr.“ Dass die Schule gleich ums Eck liegt, erhöht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Alles läuft perfekt, bis zum Herbst 2013.


Der Regenbogen

„Ich habe die Arbeit in der Feinkostabteilung immer schon sehr gerne gemacht. Ich liebe den Verkaufserfolg, wenn ich unsere Produkte gut präsentiere und es dadurch sogar zu einem Zusatzverkauf kommt.“ So geht Rosemarie Klammer ganz in ihrer Arbeit auf. Bis sich von einem Moment auf den anderen alles ändert. „Es passierte vollkommen unerwartet. Unser Sohn Maximilian verstarb. Er ging über die Regenbogenbrücke und ließ uns hier zurück.“ Sieben Jahre sind inzwischen vergangen, doch Rosemarie Klammer kann sich heute noch genau an die liebe- und verständnisvolle Atmosphäre erinnern, die sie an ihrem Arbeitsplatz auffing. „Der Rückhalt jeder einzelnen Kollegin, jedes Kollegen, der Kundinnen und Kunden, war einzigartig. Ich habe so viel Stärke erhalten, das war ein wirklich schönes Gefühl in dieser traurigen Zeit. Vor allem bekam ich so viel Zeit, wie ich brauchte.“ Nach drei Wochen Rückzug zieht es Rosemarie Klammer wieder zurück zur Arbeit. „Mir fiel zu Hause die Decke auf den Kopf und alle bei EUROSPAR haben mich in der Entscheidung unterstützt.“

„Mutter zu sein und arbeiten gehen zu können, ist für mich eine perfekte Kombination,“ Rosemarie Klammer, Feinkost-Mitarbeiterin im EUROSPAR Oberndorf mit ihrem Sohn Julian.


Ein Geschenk namens Julian

„In dieser folgenden harten Zeit bestätigte sich, was ich von meinem ersten Arbeitstag an gespürt hatte. Wir sind hier ein dynamisches Team, der familiäre Konzern-Gedanke wird gelebt.“ Über Probleme wird geredet, egal ob privater oder beruflicher Natur und es wird nach Lösungen gesucht. Kein Wunder, dass etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits seit 20 und mehr Jahren Teil des Teams sind. „Gemeinsam“ wird großgeschrieben und so folgt auf die gemeinsame Trauer in Rosemarie Klammers EUROSPAR-Geschichte die gemeinsame Freude, als 2015 ihr „Geschenk des Himmels“ in Form ihres Sohns Julian das Licht der Welt erblickt. „Wir haben zusammen gefeiert und für mich war klar, dass ich nach der Karenz wieder zurückkomme, denn Familie und Beruf lassen sich hier perfekt vereinbaren.“ Das zeigte sich einmal mehr im Frühjahr 2020 während des coronabedingten Lockdowns. „Als Julians Betreuungseinrichtung mich mit neuen Öffnungszeiten konfrontierte, reagierte unsere Chefin flexibel und passte meinen Einsatzplan und den anderer betroffener Mütter sofort daran an. Im Grunde leben wir bei EUROSPAR ein harmonisches Geben und Nehmen. Wir unterstützen unseren Markt genauso wie er uns.“


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