Jobs im Vertrieb auch in Krisenzeiten gefragt
Gewisse Branchen sind auch in Krisenzeiten relativ stabil, etwa der Vertrieb. Hier erweisen sich die Jobprognosen als durchaus positiv für 2012.
Qualifizierte Mitarbeiter im Vertrieb sind immer gefragt. Die Jobanzeigen etwa in den „Salzburger Nachrichten“ beweisen dies eindrücklich. Nun hat auch eine Umfrage der Jobs-Personalberatung unter Firmenverantwortlichen diesen Trend bestätigt. Dennoch erwarten heuer grundsätzlich die Vertriebsleiter eine etwas geringere Nachfrage nach Vertriebsmitarbeitern als 2011.
„Generell erweist sich der Job des Vertriebsmitarbeiters aber als nahezu krisenresistent“, bestätigt Jobs-Geschäftsführer Peter Marsch: „Zum Glück hat uns diese Krise noch nicht erreicht.“ Auch die Auftragsbücher seiner Kunden seien voll.
Die Umfrage ergab, dass durchschnittlich jede befragte Führungskraft elf neue Mitarbeiter im Jahr 2011 eingestellt hat. 17 Prozent der befragten Führungskräfte gaben dabei allerdings an, 2011 überhaupt keinen Mitarbeiter im Verkauf/Vertrieb eingestellt zu haben. 27 Prozent haben einen Mitarbeiter eingestellt, 21 Prozent zwei. Immerhin zehn Prozent haben aber mehr als zehn Mitarbeiter aufgenommen.
Gedämpfte Erwartungen
Für das laufende Jahr sind die Vertriebsleiter allerdings etwas zurückhaltend: Für 2012 hat ein Drittel der Befragten geplant, keine neuen Mitarbeiter einzustellen. Fast ein weiteres Drittel aber möchte zumindest einen neuen Mitarbeiter einstellen. Mehr als zehn neue Mitarbeiter einzustellen haben nur mehr acht Prozent der Befragten vor. In den befragten Betrieben ist heuer geplant, generell durchschnittlich elf neue Mitarbeiter einzustellen.
Insgesamt wird es der Umfrage zufolge in den befragten Betrieben um sieben Prozent weniger Neueinstellungen geben als noch im Jahr 2011. Bei den Vorgaben für heuer wird jedenfalls kaum nachgelassen. Denn 71 Prozent der befragten Führungskräfte aus dem Verkauf/Vertrieb haben höhere Ziele für 2012, was Umsatz oder Deckungsbeitrag angeht. Bei weiteren 22 Prozent sind die Ziele etwa gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr. Lediglich sieben Prozent gaben an, dass die Ziele heuer niedriger sein werden.
Kein Krisengerede
Die Firmen sind jedenfalls positiv eingestimmt. Jede zweite Führungskraft schätzt den Markt bzw. das eigene Geschäft im Jahr 2012 gleichbleibend gegenüber 2011 ein. 38 Prozent erwarten eine positive, aber nur 14 Prozent eine negative Entwicklung des jeweiligen Marktumfelds.
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